Wenn Sie sich als Erwachsener für die Taufe entscheiden, geht dem Christwerden eine mindestens einjährige Vorbereitung, das sogenannte Katechumenat voraus, in welchem Sie in den Glauben und das Leben der Kirche eingeführt werden.

Der erwachsene Taufbewerber kann möglichst in der Osternacht oder zu einem anderen geeigneten Zeitpunkt die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie empfangen. 

Vielleicht suchen Sie aber erst einmal nur Information darüber, was die Kirche glaubt und was das Leben eines Christen ausmacht.
Hierfür kann Ihnen zunächst Literatur dienen wie die Bibel, der Katechismus der Katholischen Kirche u. ä.
Viel besser aber ist es, wenn Sie gleichzeitig auch direkten Kontakt aufnehmen zu einer Gemeinde. Hier gibt es geeignete Alphakurse, Glaubenskurse u.ä. Sie können auch individuelle Glaubensgespräche vereinbaren. Die Kirche gibt gerne Zeugnis von ihrem Glauben, versucht jedoch nicht, diesen anderen Menschen „überzustülpen“, da der Glaube eine freie, persönliche Entscheidung ist.
Der Weg zum Glauben ist nicht nur ein intellektueller Prozess, sondern vor allem eine Begegnung mit dem lebendigen Gott. Im Gebet ist Gott uns besonders nahe, auch wenn wir uns seiner Existenz noch nicht sicher sind. So können Sie beten: „Gott, wenn es Dich gibt, …“